

Lächele noch
Atme noch
Bin noch hier
Die Farbe liegt dick auf, doch sie trocknet nie recht
Die Hände zittern, wenn die Sirene die Nacht durchsticht
Der Schlaf bleibt nicht haften, die Augen brennen rot
Ich hör' die Regeln in meinem verdammten Kopf, bis zum Tod
Jedes Gesicht, an dem ich vorbeigeh’, wirkt scharf und bekannt
Jeder Schatten bewegt sich wie ein Bote aus dem Hinterland
„Unschuldige zuerst“, wir meinten jedes Wort
Doch das Gewicht wird schwer, wenn die Linie verschwimmt an diesem Ort
Das Lächeln bleibt starr, der Kiefer fest blockiert
Kann Angst nicht mehr von Fokus trennen, bin völlig isoliert
Früher lachte ich echt, heute ist es nur Show
Gefangen in der Maske, ich finde den Ausgang nirgendwo
Wenn die Farbe reißt, was bleibt darunter dann?
Nichts Sauberes, nichts Ruhiges, nichts, was man sehen kann
Immer noch an der Front, immer noch bereit
Doch jede Regel schneidet tiefer in der Dunkelheit
Wenn die Farbe reißt, seid nicht überrascht
Wir waren nie unberührt, nur diszipliniert maskiert in der Nacht
Lacht, wenn ihr wollt, doch seid nicht schockiert
Wenn die Maske hält, doch der Mensch darin krepiert
Wir reden nicht über die, die wir verloren haben
Die Nächte, die wir gewannen, doch mit der Seele bezahlen
Die Hände, die zitterten, der Atem, der stockt
Die Momente, in denen wir standen – und nichts mehr gefühlt, völlig ausgeknockt
Der Kodex bleibt sauber, doch der Körper führt Buch
Jede Linie hinterlässt Wunden, wie ein Fluch
Ihr nennt es Stärke, ihr nennt es Kontrolle
Doch es fühlt sich an wie Fäulnis in der Hauptrolle
Manchmal frag' ich mich, ob das Grinsen festgewachsen ist
Ob die Farbe draufkam, weil das Gesicht längst vergessen ist
Wurden wir zu dem, was wir zu beenden schworen?
Oder sucht der Zweifel nur einen Freund, um nicht zu erfrieren in den Ohren?
Du blutest nicht weniger, nur weil du im Recht bist
Du schläfst nicht besser, wenn du den Kampf gewinnst und mächtig bist
Wenn die Farbe reißt, was bleibt darunter dann?
Nichts Sauberes, nichts Ruhiges, nichts, was man sehen kann
Immer noch an der Front, immer noch bereit
Doch jede Regel schneidet tiefer in der Dunkelheit
Wir wollten keine Heiligenscheine, keinen Ruhm
Nur ruhige Straßen und weniger Gräber in unserem Tun
Doch die Stille rottet, wenn man niemals schläft
Und jeden Atemzug auf einen verdammten Fehler prüft
Wenn die Farbe bricht, wir betteln nicht, wir rennen nicht weg
Wir richten die Maske und stehen wieder im Dreck
Immer noch Clownz, immer noch der Kodex, die Mauer im Blick
Selbst wenn nichts Menschliches mehr übrig bleibt, Stück für Stück
Wir haben die Kontrolle nicht verloren – wir haben den vollen Preis gezahlt
Das Lächeln bleibt scharf. Die Regeln intakt
Auch wenn etwas in uns niemals zurückkehrt
Die Farbe reißt
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Kein Heiliger by Tera Kira
Streaming / Download
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Ich häute mich
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In Stein gemeißelt
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Kein Tusch
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Tera Kira
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