

Er geht durch Hallen voller Glas
Sein Schritt verhallt im Stein
Die Menge wogt wie eine Flut
Gesichter – fremd und sein
Tausend Herzen schweigend laut
Schlagen aus dem Takt
Er treibt durch ihre Schatten fort
Zu nah, um je bedacht
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Verlöschend – Namen fort
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Und keiner ruft ihn dort
Die Luft vibriert, nach Regen schwer
Nach Rost und ferner Zeit
Er folgt den Stimmen ziellos her
Gesichtlos, ohne Geleit
Ein Flüstern ohne Ursprung klingt
Ein Funke unter Regen
Die Stadt umschließt ihn, trinkt ihn ein
Verschluckt sein Denken, Segen
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Wo Formen still verwehn
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Ein Traum aus Asphalt und Seen
Die Luft erstarrt, wird seltsam klar
Ein Leuchten, leise, rein
Ein Kreis im Raum, im Zeitenpaar
Er tritt, er geht hinein
Er rennt, er brennt, er schmilzt dahin
Durch Gänge voller Atem
Ein stiller Kern empfängt ihn blind
Lebend – und doch ermatten
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Das Zentrum zieht ihn her
Er schwimmt durch Menschenlabyrinthe
Und Millionen folgen mehr
Durch Spiegelgänge, laut und leer
Verhallt sein Klang im Meer
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Durch Spiegelgänge by Tera Kira
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Die leere Seite summt
Tera Kira
- 2
Die Letzte Stimme
Tera Kira
- 3
Durch deine Hände
Tera Kira
- ⚫︎
Durch Spiegelgänge
Tera Kira
- 5
Gemeinsam
Tera Kira



