

In einem kleinen Raum, allein heut Nacht
Zieh ich den Bogen, ganz sacht, ganz sacht
Draußen flüstert Gras im Wind
Ein leiser Klang, der bei mir bleibt
Der Ton noch roh, er zittert klein
Singt all den Schmerz tief in mir rein
Doch ich hielt immer fest daran
An Tränen, die niemand je sah
Kling, mein Cello — durchbrich die Nacht
Trag meinen Klang zu den Sternen sacht
Die Melodie aus Einsamkeit
Wird eines Tages selbst zum Licht
Eine Katze rollt sich an mir ein
Ein Kuckucksruf klingt traumhaft fein
Zerbrechlich Leben, nah bei mir
Fand ein Herz in meiner Musik hier
Ohne Zeit zu kennen, wann
Floss Wärme aus der zitternden Hand
Kling, mein Cello — halt den Schmerz
Spiel ihn leise, spiel ihn im Herz
Bis er jemand wirklich berührt
Spiel weiter, bis die Nacht vergeht
Fern erklingt die Glocke zum Morgenlicht
Ich lass das alte Ich zurück
Auch ungelenke Hände sind wahr —
Musik weiß immer, was echt war
Kling, mein Cello — wie lebend’ge Glut
Färb den Himmel, gib Namen Mut
Die Symphonie aus Einsamkeit
Erstrahlt nun weit in Raum und Zeit
Leise beginnt der Wind zu lachen —
Und ich weiß…
Ich war nie allein
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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