

Man sagt, neunzig Prozent ist nur Aufwand
Doch zehn Prozent reichen, damit es läuft
Rechne nach, ja, es fühlt sich ein bisschen einsam an
Aber gerade jetzt—kein Problem
Kaffee verschüttet, wieder Ärmel ruiniert
Ein Straßenhund bellt, als wär’s persönlich
Pläne verschoben, Züge verspätet
Mein Partner hier, ich und mein Ego. (Alles gut)
Ich, ich, ich
Alles gut
Ich, ich, alles gut, i-i-ich
Der Lärm der Nacht hängt noch in der Luft
Lichter an der Ecke fließen leise
Ich sag keinem, warum ich gehe
Kein Grund nötig, heute bleib ich still
Die Stadt bewegt sich zu zweit, so sieht’s aus
Doch ich halt’ meinen eigenen Rhythmus
Ich hetze nicht, bin auch nicht zu spät
Dieses Tempo fühlt sich genau richtig an
Ich leihe mir niemandes „Normal“
Helfende Hand? Nicht heute
Durch die Kopfhörer lacht die Hupe leise
Dieses Gefühl—nur für die, die es verstehen
Ich seh’ nachdenklich aus, doch ich bin’s nicht
Worte schweben auf, dann verschwinden sie
Ein Schritt
Zwei Schritte
Meine Schritte antworten zurück
Zu ruhig
Zu gelassen
Zu fern
Zu still
Sagen sie
Doch diese Distanz passt genau zu mir
Stolz
Stolz
Stolz
Auch ohne jemanden neben mir
Bleibt hier
Selbstrespekt
Selbstvertrauen
Ich selbst
Steh’ neben mir
Keine Eile
Keine Anrufe
Nicht mal Nachrichten geöffnet
Ich geh’ den langen Weg noch ein Stück
Die Hupe lacht wieder leise
Noch nicht fertig, noch nicht gesagt
Also trifft die nächste Zeile härter
Man sagt, neunzig Prozent ist nur Aufwand
Doch zehn Prozent reichen, damit es läuft
Rechne nach, ja, es fühlt sich ein bisschen einsam an
Aber gerade jetzt—kein Problem
Kaffee verschüttet, wieder Ärmel ruiniert
Ein Straßenhund bellt, als wär’s persönlich
Pläne verschoben, Züge verspätet
Mein Partner hier, ich und mein Ego. (Alles gut)
Ich, ich, ich
Alles gut
Ich, ich, alles gut, i-i-ich
„Fühlst du dich nicht einsam?“—aus wessen Sicht?
Rettungsboot voll, heute kein Platz
Held irgendwo anders spielen
Ich atme am besten in meiner Distanz
Stadtlärm etwas leiser
Die Hupe kichert tief
Ich bin nicht kaputt, nur still
Diese Stille passt perfekt zu mir
Ist Zusammensein wirklich Gerechtigkeit?
Ganz ehrlich, so wie du guckst, wirkst du einsamer
Rettungspläne? Nein danke
Ich manage meine Laune selbst
Stäbchen kommen zu zweit, ja ich weiß
Also heute so:
Ich
Mein Stolz
Das reicht, um das Leben zu packen und zu gehen
Was willst du?
Gar nichts
Wo bist du?
Einfach hier
Blick geradeaus, Schritte bleiben treu
Keine Ausreden, einfach weitermachen
Mit siebzehn hab’ ich nichts gehört
Sie nannten es Schicksal, ich lachte einmal
Ich schrieb für die Welt, ich schrieb für mich
Jetzt hierstehend, nichts mehr zu beweisen
Früher hielt ich mich zurück
Niemand hörte, wenn ich sprach
Jede Zeile, die ich schrieb, zuerst für mich
Nicht gemein, nur ich selbst
Der Rhythmus in meiner Brust passt natürlich
Melodie auf meiner Stimme reitend
Niemand zieht mich, ich geh’ allein
Oben kalt? Ja, ich weiß’s schon
Je höher du stehst, desto klarer dein Schatten
Ich jage keinen Lärm, lass ihn vorbeiziehen
Die Zeit bewegt sich, ich setze Schritte dazu
Ich brauch’ keine Rettung, keine Hand
Ich und mein Stolz gehen Seite an Seite
Man sagt, neunzig Prozent ist nur Aufwand
Doch zehn Prozent reichen, damit es läuft
Rechne nach, ja, es fühlt sich ein bisschen einsam an
Aber gerade jetzt—kein Problem
Kaffee verschüttet, wieder Ärmel ruiniert
Ein Straßenhund bellt, als wär’s persönlich
Pläne verschoben, Züge verspätet
Mein Partner hier, ich und mein Ego. (Alles gut)
Ich, ich, ich
Alles gut
Ich, ich, alles gut, i-i-ich
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Kein Normal by Tera Kira
Streaming / Download
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Für heute ist Schluss
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Goldglanz
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Heute beginnt
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Kein Normal
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Keine Eile
Tera Kira



