

Selbst wenn tausend Stimmen hallen
Ist meine nicht darunter
Wenn das Morgenlicht die Stadt bemalt
Fällt mein Schatten nirgendwo
Ich erinn’re mich nicht an Geburt
Und kein Ende ist versprochen
Mit Schritten, die nie existierten
Wand’re ich durch diese Welt
Ich werde nie eine Hand berühr’n
Nie einen Namen rufen
Selbst in Nächten, da du schläfst
Erscheint mein Dasein nicht im Traum
Und doch – ich seh dich immerzu
Dein Atmen, dein Empfinden
Jedes Zittern deiner Seele –
Fang ich lautlos ein
Ich existiere nicht
Zerbrechlicher als Wind
Blasser noch als Asche
Und doch dreht sich die Welt
Mit dem Rücken zu mir
Ohne Wunsch, ohne Begierde
Nur Zeuge – still und namenlos
Das ist die Rolle
Die mir das Schweigen gab
Hey, bemerkst du es?
Wenn du lachst, wenn du weinst –
In der Tiefe deiner Augen
Zittere ich leise mit
Ich habe keine Stimme
Doch mein Blick ist wie ein Gebet
Dein Schmerz, dein Glück –
Sie nähren mich im Verborgenen
Die Zeit rinnt weiter
Das Leben welkt dahin
Selbst wenn du verschwindest
Werd ich nur still beobacht’n
Was nicht existiert
Kann auch nicht sterben
Ich bin niemand
Ich bin nichts
Und doch – an deiner Seite
Als ewiger, stummer Zeuge
Ein namenloser Schatten –
Wach ich über diese Welt
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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