

Mein Arbeitsplatz liegt tief im Meer, ein Postamt ohne Zeit
Ich sammle Stimmen aus der Ferne, eingeschlossen in Schaum
Heute kam ein Wunsch so leise, warm wie Sonnenschein
„Bitte, vergiss mich nicht“ – ein letzter, heller Traum
Behutsam trag ich ihn, zerbrechlich wie Glas
Zu dir hinüber, ganz ohne Rast
Wird dieser Brief aus Schaum dich noch erreichen?
Wirst du das kleine Licht darin begreifen?
Wird es dein Herz berühren, leis und sacht?
„Erinnerst du dich noch?“ – die Frage dieser Nacht
Der Mond auf dem Wasser zittert still und sacht
Dein Schatten lächelt, friedlich in der Nacht
Doch neben dir steht jemand, den ich nie gesehen
Und langsam spür ich, wie die Wärme geht
Wirst du den Brief noch lesen, wenn er dich findet?
Wirst du den letzten Wunsch darin verschwinden lassen?
Ist dein Herz verschlossen, längst versiegelt?
Der Rand der Blase wird trüb und ungeformt
Ganz ohne Laut, ohne Spuren zu setzen
Komm ich dir nah, um dich nicht zu verletzen
Ein leises Pling, und alles löst sich sacht
Die Wünsche sinken heim zurück in die Nacht
Und in dem Moment, als Wellen silbern brechen
Ein Funkenmeer, das tausend Sterne sprechen
Du lächelst dort – ein Licht, das mich befreit
Und ich verstehe:
Der Ort, an dem du wartest, war immer hier –
Bei mir, im Jetzt, zur Zeit
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Brief aus Schaum by Tera Kira
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