

Ich war hohl, aber ich atmete noch
Ein Körper, der lernte, sich zu bewegen
Jeder Gedanke war nur ein Schatten
Jede Wahrheit außer Sicht gelegen
Ich trug die Stille wie eine zweite Haut
Nannte die Taubheit meinen Namen
Wenn das bedeutet, lebendig zu sein
Dann war ich längst aus jedem Rahmen
Etwas in mir regt sich jetzt
Etwas, das ich nicht zügeln kann
Wenn du mich hörst, genau jetzt
Lass mich nicht verblassen, fang mich an
Weck mich
Ruf mich aus der Dunkelheit
Wenn ich noch am Leben bin
Dann reiß mich auseinander, ich bin bereit
Weck mich
Wenn es wehtut, lass es geschehen
Ich will nicht diesen Frieden
Im Nichts-Fühlen untergehen
Ich spüre, wie es näher rückt
Wie der Atem vor dem Schrei
Jede Lüge, in der ich lebte
Bricht darunter jetzt entzwei
Ich weiß nicht, wer ich vorher war
Doch ich weiß, was ich nicht bin
Wenn das die Grenze zum Werden ist
Dann zieht es mich bereits dorthin
Ich sinke nicht zurück in die Stille
Ich verschlafe den Schmerz nicht mehr
Wenn ich falle, dann soll es zählen
Sag meinen Namen, bitte sehr
Wenn dieses Licht mich zerstört
Dann lass es mich reinbrennen
Ich will lieber zerbrechen
Als ungesehen zu verfaulen und zu rennen
Weck mich
Ich bin fertig mit der Taubheit
Wenn das der Preis ist
Fliehe ich nicht vor der Wahrheit
Weck mich
Lass es wehtun, lass es bluten
Ich wähle den Schmerz
Statt das Nichts in meinen Fluten
Wenn das das Leben ist
Dann bin ich jetzt bereit
Weck mich
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Reinbrennen by Tera Kira
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