

Oh, ich bin so müde... ich kann nicht mehr geh'n
Die Schatten der Laternen lassen die Zeit stillsteh'n
Die Träume von gestern, so nah und so weit
Zerfließen wie Sand in der Unendlichkeit
Ganz unten in der Tasche, versteckt und allein
Schläft ungenutzter Mut, so winzig und klein
Vom Asphalt verschluckt, kein Licht in der Sicht
Nur der Klang meiner Schritte, mehr höre ich nicht
Müde, ich kann keinen Schritt mehr tun
Die Lichter der Nacht lassen die Welt nun ruh'n
Meine Spuren verweh'n im eisigen Wind
Ich bin in der Garderobe, wo die Schatten sind
Nicht einmal die Sterne funkeln heut' Nacht
Ich senke den Blick, habe an nichts mehr gedacht
In dieser Nacht, die so plötzlich erfriert
Flüstert mir etwas, das mich fast verführt
In einer Nacht, in der kein Weg mehr beginnt
Ruf' ich nicht deinen Namen, der im Dunkel verrinnt
Unsere Seufzer verschmelzen, so leise, so grau
Unter dem Himmel, so sternenlos und rau
Der Wind zwischen Häusern, er schneidet so scharf
Zieht an meinem Kragen, so viel ich nicht darf
An einen Ort, den kein Mensch jemals fand
Will ich entfliehen, aus diesem vertrockneten Land
Die Ampel wird grün, doch ich bleibe steh'n
Mein Körper ist schwer, ich will nicht mehr geh'n
Nur die Zeiger der Uhr, so grausam und fest
Rücken voran, bis der Mut mich verlässt
Schatten dehnen sich auf dem Asphalt so weit
Der Heimweg ist endlos in der Dunkelheit
Die Sanduhr auf den Knien, so still und so leer
Die Zeit zieht vorbei, ich spüre sie nicht mehr
Nicht einmal die Sterne funkeln heut' Nacht
Ich senke den Blick, habe an nichts mehr gedacht
In dieser Nacht, die so plötzlich erfriert
Flüstert mir etwas, das mich fast verführt
In einer Nacht, in der kein Weg mehr beginnt
Ruf' ich nicht deinen Namen, der im Dunkel verrinnt
Die Seufzer sie stapeln sich, hoch wie ein Berg
Unterm sternenlosen Himmel bin ich nur ein Zwerg
Ein endloser Hang, ich höre mein Schnaufen
Keine Kraft mehr, um weiterzulaufen
Eine Melodie klingt aus weiter Fern'
Ein vergessener Rhythmus, ein sterbender Stern
Die Welt wird verschwommen, durch Tränen so schwer
Ich kann sie nie wieder berühren, nie mehr
Obwohl ich das Morgen im Dunkeln verlier'
Warum ist der Mond nur so schön über mir?
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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