Heiliger Code Front Cover

Lyric

Großstadtmelancholie

Tera Kira

Oh, ich bin so müde... ich kann nicht mehr geh'n

Die Schatten der Laternen lassen die Zeit stillsteh'n

Die Träume von gestern, so nah und so weit

Zerfließen wie Sand in der Unendlichkeit

Ganz unten in der Tasche, versteckt und allein

Schläft ungenutzter Mut, so winzig und klein

Vom Asphalt verschluckt, kein Licht in der Sicht

Nur der Klang meiner Schritte, mehr höre ich nicht

Müde, ich kann keinen Schritt mehr tun

Die Lichter der Nacht lassen die Welt nun ruh'n

Meine Spuren verweh'n im eisigen Wind

Ich bin in der Garderobe, wo die Schatten sind

Nicht einmal die Sterne funkeln heut' Nacht

Ich senke den Blick, habe an nichts mehr gedacht

In dieser Nacht, die so plötzlich erfriert

Flüstert mir etwas, das mich fast verführt

In einer Nacht, in der kein Weg mehr beginnt

Ruf' ich nicht deinen Namen, der im Dunkel verrinnt

Unsere Seufzer verschmelzen, so leise, so grau

Unter dem Himmel, so sternenlos und rau

Der Wind zwischen Häusern, er schneidet so scharf

Zieht an meinem Kragen, so viel ich nicht darf

An einen Ort, den kein Mensch jemals fand

Will ich entfliehen, aus diesem vertrockneten Land

Die Ampel wird grün, doch ich bleibe steh'n

Mein Körper ist schwer, ich will nicht mehr geh'n

Nur die Zeiger der Uhr, so grausam und fest

Rücken voran, bis der Mut mich verlässt

Schatten dehnen sich auf dem Asphalt so weit

Der Heimweg ist endlos in der Dunkelheit

Die Sanduhr auf den Knien, so still und so leer

Die Zeit zieht vorbei, ich spüre sie nicht mehr

Nicht einmal die Sterne funkeln heut' Nacht

Ich senke den Blick, habe an nichts mehr gedacht

In dieser Nacht, die so plötzlich erfriert

Flüstert mir etwas, das mich fast verführt

In einer Nacht, in der kein Weg mehr beginnt

Ruf' ich nicht deinen Namen, der im Dunkel verrinnt

Die Seufzer sie stapeln sich, hoch wie ein Berg

Unterm sternenlosen Himmel bin ich nur ein Zwerg

Ein endloser Hang, ich höre mein Schnaufen

Keine Kraft mehr, um weiterzulaufen

Eine Melodie klingt aus weiter Fern'

Ein vergessener Rhythmus, ein sterbender Stern

Die Welt wird verschwommen, durch Tränen so schwer

Ich kann sie nie wieder berühren, nie mehr

Obwohl ich das Morgen im Dunkeln verlier'

Warum ist der Mond nur so schön über mir?

  • Lyricist

    Tera Kira

  • Composer

    Tera Kira

  • Producer

    Tera Kira

  • Vocals

    Tera Kira

Heiliger Code Front Cover

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    Großstadtmelancholie

    Tera Kira

  • 2

    Halt die Fresse

    Tera Kira

  • 3

    Heil mich oder brich mich

    Tera Kira

  • 4

    Heiliger Code

    Tera Kira

  • 5

    Himmelsstürmer

    Tera Kira

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