

An der Ecke, wo die Schatten länger werden
Trage ich ein Gesicht, das niemand kennt auf Erden
Hinter dem Lächeln, so still und so fein
Lauert die Stimme, so einsam und allein
Im Spiegel sehe ich nicht mein wahres Sein
Das bin nicht ich, im künstlichen Schein
Unter der Maske, die langsam zerbricht
Schreit meine Seele nach dem wahren Licht
Zwischen Licht und Dunkelheit, so nah
Zittern die Farben der Seele, die ich sah
Schau mich an, hab keine Scheu
Vor meiner Hässlichkeit, sei mir treu
Schatten tanzen im Mondenschein
Das wahre Gesicht, ganz für mich allein
Hinter dem Lächeln, so tief und so schwer
Verberge ich Dunkelheit, wie ein schwarzes Meer
Halt mich fest, zerbrich mich doch gar
Selbst wenn ich mich zeige, ganz nackt und ganz wahr
Wenn du mich so nicht lieben kannst, mein Herz
Dann lass mich vergehen, in diesem Schmerz
Der Nachtwind flüstert Geheimnisse sacht
Narben, die niemand gesehen in der Nacht
Vergangenheit, die ich niemals berühren will
Schnürt mir die Kehle zu, so grausam und still
Mein Ich im Spiegel, es ruft mich zu sich
Die Stimme ist kalt, sie verlässt mich nich'
Wohin wird mein schwankendes Herz nun gehen?
In dieser Kälte, wird es noch bestehen?
Zwischen Licht und Dunkelheit, so nah
Sogar meine Finger zittern, das ist wahr
Wärme mich auf, fass mich einfach an
Auch wenn ich beschmutzt bin, zieh mich in deinen Bann
Verzerrte Schatten im silbernen Licht
Die Tiefe der Einsamkeit, die niemals bricht
Je mehr wir uns suchen, desto tiefer das Loch
Die Schlucht der Isolation, wir fallen doch
Halt mich fest, zerbrich mich doch gar
Selbst wenn ich mich zeige, ganz nackt und ganz wahr
Wenn du mich so nicht lieben kannst, mein Herz
Dann lass mich vergehen, in diesem Schmerz
Zerbrechliche Flügel, so schwach und so fein
Ich breite sie aus, doch ich flieg’ nicht allein
Trotz allem glaub ich ans Morgenlicht
Strecke die Hand aus, bis die Dunkelheit bricht
Nimm mich an, verschlinge mich ganz
In meiner wahren Gestalt, ohne den Glanz
Nur für dich allein, hörst du das Wort?
Mein Lied des Lebens, an diesem Ort
Mit Worten, die wahr sind, hüll mich doch ein
Doch ich kann sie nicht fühlen, ich bleibe allein
Am Grunde des Meeres, so dunkel und tief
Meine Seele ist kaputt, während ich nach dir rief
Wenn du mich liebst, dann nimm alles an
Halt mich fest, so fest du nur kann
In der Tiefe der Brust, wo die Narben noch brennen
Will ich, dass wir uns endlich beim Namen nennen
Halt mich einfach fest
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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