

Du hörst es, bevor du mich siehst
Genau so soll es sein
Ich stimme nicht für Gesellschaft
Ich spiele nicht, was man braucht
Fünf Saiten schneiden die Stille rein
Jede Note weiß, wo sie einst getaucht
Das Verandalicht flackert, wenn ich halte
Hunde verstummen, Gespräche versiegen
Ich erhebe nicht die Stimme, um zu sagen
Was der Klang schon längst lässt fliegen
Wenn sich deine Brust zuschnürt
Ist das keine Angst – es ist nur richtig so
Frag nicht, was ich spiele
Frag mich nicht nach dem Warum
Wenn es dich zurückweichen lässt
Dann geh einfach, bleib stumm
Frag nicht, was ich spiele
Hör einfach auf den Klang
Wenn es dir nach Hause folgt
Warst du nie allein, dein Leben lang
Ich lernte früh, nicht zu erklären
Manches verdirbt, wenn man es benennt
Holz und Draht erledigen die Arbeit
Lass die Bedeutung im Dreck, den jeder kennt
Die Hände bewegen sich schnell, das Gesicht bleibt starr
Ich jage nicht, ich fülle nichts aus
Der leere Raum zwischen den Takten
Dort bricht bei den meisten das Schweigen heraus
Wenn dein Atem seinen Platz nicht findet
Dann ist das das Lied, nicht der Zufall
Frag nicht, was ich spiele
Frag mich nicht nach dem Warum
Wenn es dich verunsichert
Dann nimm es hin, bleib stumm
Frag nicht, was ich spiele
Hör die Wahrheit, ganz nah
Wenn es in deinem Kopf bleibt
Ist es schon durch dich hindurch, ja
Manche lachen, manche starren
Manche machen einen Bogen, als wär’ ich nicht da
Jede Stadt reagiert auf ihre Weise
Keine von ihnen vergisst den Tag, so nah
Ich segne nicht, ich verfluche nicht
Ich lindere nichts, ich mache nichts schlimmer
Ich schlage nur an und lass es klingen
Lass den Klang entscheiden – für immer
Die Saiten lügen nicht
Sie erinnern sich
Frag nicht, was ich spiele
Frag nicht nach dem Namen
Wenn es dein Rückgrat schüttelt
War genau das der Rahmen
Frag nicht, was ich spiele
Lass es einfach gehen
Wenn es weiter anklopft
Wirst du es schon verstehen
Frag nicht, was ich spiele
Komm mir nicht zu nah
Wenn es wie eine Warnung klingt
Dann ist es das, was geschah
Frag nicht, was ich spiele
Hör einfach bis zum Schluss
Das Banjo antwortet nicht
Es verrät dich, wie ein Kuss
Ich spiele nicht für den Applaus
Ich spiele, bis die Stille weicht
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Kein Applaus by Tera Kira
Streaming / Download
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