

Morgen, wenn in meinen Händen
Nur ein kleiner Rest verbleibt
Wird darin etwas nie enden
Was du in meine Seele schreibst
Ein Blumensamen, den du dort gesät
Ganz schutzlos, bis der Wind verweht
Mittwoch in der Mall, es regnet draußen
Der Parkplatz weiß im Nebelmeer
Nur wenige Menschen, die hier hausen
Die Stille wiegt so silberschwer
Unser erstes Date nach langer Zeit
Du schenkst mir Blumen, weit und breit
Ein Weihnachtsstern, so rot und groß
Was fang ich mit der Last nur an, im Schoß?
Was wir nicht sagten, blieb verborgen
Wir mieden es, den Blick auf Morgen
Es in die Realität zu senken
Hieß, uns mit Angst und Süße zu beschenken
Es war so schwer, so furchtbar süß zugleich
Morgen, wenn ich dann erwache
Und dein Gesicht als erstes seh’
Dann wird mein Herz, mit jeder Sache
Voll Glück sein, wie im weißen Schnee
Ich zeig es dir, so hell und klar
Dass du verstehst, was mit uns war
Morgen, wenn in meinen Händen
Nur ein kleiner Rest verbleibt
Wird darin etwas nie enden
Was du in meine Seele schreibst
Eine Knospe, die du unschuldig gepflanzt
Die in meinem tiefsten Innern tanzt
Ich schließe meine Augen, sehe uns zwei
In einer Wohnung, hell und frei
Zwei Zimmer, Küche, weiß die Wand
Ein kleiner Streit um Platz, Hand in Hand
Bescheiden, still in tiefer Nacht
Was wird die Zukunft? Ich liege wach
Den Weihnachtsstern im Blick, so rot
Ein Anker in der Weltennot
Mit Worten ließe sich alles füllen
Doch die Realität lässt sich nicht hüllen
Sie ist so quälend, fast wie Schmerz
Angst und Unruhe füllen mein Herz
Es fühlt sich an, als ob es bricht
Morgen, wenn ich mich verirre
Die Ohren schließe, mich befrei’
Lass mich nicht los, in dem Gewirre
Auch wenn ich widersprüchlich sei
Hüll mich einfach in deine Arme ein
Morgen, wenn wir beide sind allein
Morgen, wenn du mit deinen Händen
Nur ein wenig schützen kannst
Wirst du darin ein Ende fänden
Einen Duft, den du in mich gepflanzt
Ein Duft, der dein Herz ganz raubt
Weil man an diese Liebe glaubt
Morgen, wenn ich wirklich hoffe
Dass du an meiner Seite bist
Wird dann das Glück, so rein und offen
Das Herz erfüllen, das dich vermisst?
Ich kann es kaum noch kontrollieren
Will dich nie wieder mehr verlieren
Morgen, wenn die Welt sich neigt
Und leise ihr letztes Ende zeigt
Wirst du am Ende der Wüste stehen
Und Wasser finden, um weiterzugehen
Die Blume, die du tapfer gesät
Blüht auf, bevor die Welt vergeht
Morgen... wenn... wir
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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