

Der erste Bahnhof, warum treffen wir uns hier?
Dass du kein Orientierung hast, liegt wohl an dir
Diese Unschuld ist fast schon ehrwürdig, so rein
Nicht dort! Ich bin am Westausgang, ganz allein
Ein Yukata ist heißer, als man eigentlich denkt
Du hast es gut, die Kühle ist dir geschenkt
„Treffen im Yukata“, das war doch dein Plan?
Du bist so egoistisch, ich fang zu grollen an
Sicher finden wir nun keinen Platz zum Sitz’n
Gestoßen von der Menge, fangen wir an zu schwitz’n
Wir verlieren uns fast, was soll ich nur tun?
Was machst du jetzt? Lies die Stimmung, lass es ruh’n!
Blumen blühen, über das ganze Himmelszelt
Brennen, leuchten, fließen, vergehen aus der Welt
In meinen Ohren bleibt eine schmerzliche Taubheit zurück
Ich schau hinauf, brenne es ein, Stück für Stück
Zittern, lachen, zögern, dich sacht berühr’n
Ich strecke meine Hand aus – will dich nicht verlier’n!
Nein, geh nicht fort!
Das erste Restaurant, warum hast du das gewählt?
Dass du so empfindlich bei Hitze bist, hast du nie erzählt
Du hast wohl angegeben, wolltest stark vor mir sein
Doch auch diese Schwäche gehört zu dir, ganz allein
Erinnerungen sind so hinterlistig, weißt du?
Sie verschönern dein Bild, lassen mir keine Ruh’
„Lass uns nächstes Jahr wiederkommen“, hast du gesagt
Ich spüre noch die Wärme, die mich heute noch plagt
Es gibt sicher kein Zurück mehr in die alte Zeit
In den kleinen Lücken des Alltags, macht sich Wehmut breit
Es fließt über in mir, was soll ich nur tun?
Hör auf zu weinen, lass die Tränen nun ruh’n!
Lügner, fies und so egoistisch, das bist du
Doch egal, ich will dich sehen, finde keine Ruh’!
Blumen blühen, in meiner Hand so klein
Brennen, leuchten, drehen sich, lassen mich allein
In meiner Nase bleibt ein schmerzhafter Brand
Ich schau nach vorn, schließe die Augen, außer Rand und Band
Ruf mich, lache, necke mich, berühr mich sacht
Öffne die Augen – bitte, bleib hier in dieser Nacht!
Blumen blühen, über das ganze Himmelszelt
Brennen, leuchten, fließen, vergehen aus der Welt
In meinen Ohren bleibt eine schmerzliche Taubheit zurück
Ich schau hinauf, hab es eingebrannt, Blick für Blick
Zittern, lachen, zögern, dich sacht berühr’n
Ich streckte meine Hand aus – kann ich dich noch spür’n?
Sag mir... nur noch einmal
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Blumen am Himmel by Tera Kira
Streaming / Download
- 1
Am Ende der Wüste
Tera Kira
- 2
Anorganischer Gott
Tera Kira
- 3
Aus dir gemacht
Tera Kira
- ⚫︎
Blumen am Himmel
Tera Kira
- 5
Blutende Uhr
Tera Kira
- 6
Bunte Vasen
Tera Kira
Artist Profile
Tera Kira
Tera Kiraの他のリリース



