

Im blauen Himmel voller Segen
Schwebten Wolken jenes Tages
Jetzt wirken sie wie ferner Nebel
Verblasst in alter Zeit
Lächeln, Gläser, Zukunftsglanz —
Ein Garten aus Licht und Versprechen
Doch seit jenem Augenblick
Begann das Schweigen
Im Weiß des strahlenden Kleides
Wollt’ ich keinen Schatten seh’n
Zu hell das Bild von Glück
Zu still mein inneres Fleh’n
Wie ein gefangenes Paradies
In seidene Worte gehüllt
Unsichtbare Ketten
Legten sich um mein Herz
Eine leise Dystopie
„Wenn du mir folgst
Bleibt alles wie es war.“
Doch keine Liebe wohnt in diesen Worten —
Nur tiefe, stille See
Gefangenes Paradies
Ein Ozean aus Schweigen
Und ich verlor mich selbst
Im goldenen Käfig
„Ich kann nicht schlafen“ —
Ein Körper dünn vor Nacht
Verblasste Haut, verlorener Blick
Ein Spiegel ohne Macht
Was ich einst mein Schatz genannt
Wurde Stück für Stück genommen
Bis ich nicht mehr wusste
Wer ich war
Sanfte Stimmen voller „Recht“
Wurden langsam zu Metall
Bevor ich es begriff
War mein Herz zerfallen
Doch selbst zerbrochene Flügel
Erinnern sich an den Himmel
Wenn Gebet die Ketten sprengen kann —
Dann steig ich aus der Tiefe empor
Über das dunkle Meeresgrab
Zurück in meinen Horizont
Jenseits des stillen Paradieses
Find ich mein eigenes Licht
Hol mich zurück in meinen Himmel —
Und flieg
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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