

In einer Welt ohne Klang
Wohin sollen wir nur geh’n?
Mama sagte, es gibt noch einen Ort
Wo die Musik nur schläft, nicht verweht
Ich drehte die Spieluhr sacht
Damit niemand sie hören kann
Möge sie leise in dein Herz dringen
Und dort zu leuchten beginnen
An dem Tag, an dem unsere Reise begann
Standest du allein im Regen
Unter einem grauen Himmel
Starrtest du still auf den fallenden Segen
Die Spieluhr öffnete sich zufällig
Du blicktest langsam zu mir
Wir hörten denselben kleinen Ton
Und Angst war plötzlich fort von hier
Wenn diese vergessene Melodie
Deine Welt berühren kann
Dann lass uns hier verschwinden
Gemeinsam, Hand in Hand
Auch in einer Welt ohne Klang
Mit dir kann ich weitergeh’n
Versprochene Zukunft? Brauchen wir nicht
Wir brauchen kein Schicksal, wir brauchen kein Gescheh’n
Lass uns dem endlosen Himmel folgen
Auf der Suche nach der Musik
Nur eine Melodie reicht schon
Um das Morgen zu erleuchten
Der Wind streifte durch die rostige Stadt
Pfützen spiegelten den Himmel
Diese graue, stille Welt
Sah mich mit stummen Augen an
„Die Spieluhr war von Mama“
Ich lächelte, während ihr Klang erklang
Du nicktest, als das leise Echo
Tief in dich eindrang und blieb
Selbst wenn das Ende der Welt kommt
Mit uns können wir weitergehn
Eine Welt ohne Musik
Wollen wir nicht bestehn
Durch Wälder, über Täler weit
Wir suchen unermüdlich weiter
Irgendwo schläft die Melodie
Ein Wunder namens „Gesang“ wartet hier
Am Ende dieser endlosen Reise
Dröhnen Alarme, Maschinen nah
Du stellst dich vor mich und sagst
„Diesmal… beschütze ich dich…“
Dein Rücken wirkt stark und fest
Ich drehte die Spieluhr erneut
Doch die letzte Note verstummt
Die Maschinen rauben den Klang
„Es tut mir leid…“ deine Lippen zittern
Soll ich einfach still stehen?
Da begann deine Stimme zu erklingen
Zitternd, doch sie durchbrach die Luft
Sie zerstörte alle Wände dieser Welt
Und wurde zu Hoffnung pur
Durch die Lücken der Maschinen rennend
Fasse ich deine Hand und lass nicht los
Mein Herzschlag mischt sich mit deinem Lied
Unsere Stimmen beginnen zu leuchten
Wir treten durch die offene Tür
Alte Erinnerungen erklingen
Hände fest verschränkt, durch Tränen hindurch
Ein Klang, den ich nie zuvor hörte
Dein Lachen — warm, lebendig, klar
Ah… ah…
Alles… verändert sich…
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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Tera Kira
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