

Eine einsame Silhouette
Webt Schatten auf den Asphalt
In dieser Nacht, in der die Restwärme vergeht
Braucht es keinen Namen
Leichtfüßig tanzt er mit dem Dunkel
Eine geschmeidige Gestalt für niemanden bestimmt
Unter dem geneigten Mond
Durchquert er mühelos die Wellen der Zeit
Die Nacht bewegt sich langsam
Er kennt die Wahrheit
Still tanzt er im Rand des Laternenlichts
Keine Krone zu tragen
Keine Schuld zu begleichen
Er färbt das einsame Schwarz
In sanftes Samtgrau
Ruhig und aufrecht steht er da —
Der Frieden lernt die Form der Nacht
Er vertreibt die verlorenen Schatten nicht
Lässt sie neben sich sitzen
Gemeinsam treiben sie
In denselben Halbschlaf
Nie zu fern
Nie zu nah
Ein Instinkt, verfeinert vom Mondlicht
Narben in verschiedenen Zahlen
Fell in verschiedenen Farben —
Und doch bleiben sie, wie sie sind
Teilen die gleiche vergehende Zeit
Die Antwort liegt
In einem stillen Blinzeln
Im Wissen:
Das hier ist genug
Die Nacht lehrt nichts
Die Nacht prüft nichts
Sie legt nur
Eine Decke aus Stille
Ein gerundeter Rücken
Macht die Dornen des Herzens weich
Und die Welt
Wird ein wenig runder
Die Nacht bewegt sich langsam
Er kennt die Wahrheit
Still tanzt er im Schein der Laterne
Keine Krone zu tragen
Keine Schuld zu begleichen
Er färbt das einsame Dunkel
In weiches Samtgrau
Bevor das Morgenlicht erscheint
Lösen sich die Schatten
Sie sagen nichts
Sie nehmen nichts
Nur der Schatten bleibt —
Und die Nacht
Verblasst ganz sacht
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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