

Im Nachtwind lächelt ein Blütenschatten
Flüstert: „Ewigkeit lebt hier nicht.“
Doch tief in mir
Im verbrannten Feld der Brust
Beißt trockenes Verlangen ins Feuer
Blutrot glänzt die Spinnenlilie
Berühr sie — und sie zerfällt im Nu
Ein Augenblick aus flammender Haut
Zu schön, um wahr zu ruh’n
Doch ich will nur deine Farbe greifen
Nur dich in meinen Händen spüren
Ist es Liebe — oder Gift?
Meine Finger zittern
Leg den Hass
In den Kessel der Qual
Lass ihn dort schlafen —
Ohne Schrei, ohne Zahl
Auch wenn ich mein trübes Blut
In die Nacht vergieße — es vergeht nicht
Dieses brennende Sehnen in mir
Reißt die Dunkelheit entzwei
Ein pochender Wunsch
Zeigt Zähne aus Glut
Versink nicht, Herz —
Bleib stark im Blut
Mitternacht — Schatten im engen Gang
Sie beten um Licht — Erlösung oder Wahn?
Ich werf die Fragen fort
Such nur die Antwort im Staub
Dieser Durst ist mein Kompass
Sink nicht, mein Puls
Lass den Hass im Giftgefäß ruh’n
Er soll nicht länger brennen
Der Schmerz pocht
In meiner gebrochenen Brust
Fleht nach Licht
Selbst wenn ich zerbreche —
Ich verschwinde nicht
Blütenblätter gleiten
Durch meine Finger in den Morgen
Aus Asche wächst wieder Rot —
Und färbt das Morgen mit Gift
Blutrote Spinnenlilie
Blüh in meinem Verlangen
Mit Feuer im Herzen
Wirst du neu entflammen
Gift oder Liebe —
Ich trag beides in mir
Im Glühen der Nacht
Werd ich wieder hier
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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