Menschenhass Front Cover

Lyric

Menschenhass

Tera Kira

Warum bist du gekommen, du zarte Seel'

Die so flüchtig verblasst, wie ein Schatten so kähl?

Hättest du gelebt, ohne Wissen, ohne Schein

Gäb' es nichts zu beklagen, kein Leid und kein Pein

Ich konnte dich nicht halten, deinen Leib, so schwach

Dein Verfall war mein Ende, mein Herz lag so brach

Ich schrie wie ein Wahnsinniger in jener Nacht

Doch dir hab' ich niemals Vorwürfe gemacht

Den Schmerz in deiner Seele konntest du nicht ertragen

Ich wollte deinen Platz einnehmen, an all diesen Tagen

Mit leeren Augen starrst du zum Himmel hinauf

Nimmt meine Stimme noch ihren Lauf?

Erreicht sie dich nicht mehr, dort in der Fern'?

Verloschen ist nun dein Lebensstern

Die Sünde, die deine Seele zerriss

War der falsche Ausweg dein letztes Gewiss?

Du nanntest dich hässlich, voller Selbsthass und Reu'

An das Täuschen der Anderen gewöhnt, so untreu

Du sagtest, du würdest nie träumen, mein Licht

Doch nun bist du fort, und ich sehe dich nicht

Mit leeren Augen starrst du zum Himmel hinauf

Nimmt irgendweres Stimme noch ihren Lauf?

Erreicht sie dich nicht mehr, dort in der Fern'?

Verloschen ist nun dein Lebensstern

Die Sünde, die deine Seele zerriss

War der falsche Ausweg dein letztes Gewiss?

Ich zieh' mich selbst zur Rechenschaft, so hässlich und leer

Das Täuschen der Welt fällt mir nun gar nicht mehr schwer

Du wolltest nicht träumen, du wolltest nur Ruh'

Doch nun bist du fort, und die Augen sind zu

Selbst wenn ich nun auf deinen Leichnam seh'

Fließen keine Tränen mehr, vergehen all das Weh

Du sagtest, du hasst die Menschen, so sehr

Doch ich vergess' dich nie – niemals mehr

  • Lyricist

    Tera Kira

  • Composer

    Tera Kira

  • Producer

    Tera Kira

  • Vocals

    Tera Kira

Menschenhass Front Cover

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