

Warum bist du gekommen, du zarte Seel'
Die so flüchtig verblasst, wie ein Schatten so kähl?
Hättest du gelebt, ohne Wissen, ohne Schein
Gäb' es nichts zu beklagen, kein Leid und kein Pein
Ich konnte dich nicht halten, deinen Leib, so schwach
Dein Verfall war mein Ende, mein Herz lag so brach
Ich schrie wie ein Wahnsinniger in jener Nacht
Doch dir hab' ich niemals Vorwürfe gemacht
Den Schmerz in deiner Seele konntest du nicht ertragen
Ich wollte deinen Platz einnehmen, an all diesen Tagen
Mit leeren Augen starrst du zum Himmel hinauf
Nimmt meine Stimme noch ihren Lauf?
Erreicht sie dich nicht mehr, dort in der Fern'?
Verloschen ist nun dein Lebensstern
Die Sünde, die deine Seele zerriss
War der falsche Ausweg dein letztes Gewiss?
Du nanntest dich hässlich, voller Selbsthass und Reu'
An das Täuschen der Anderen gewöhnt, so untreu
Du sagtest, du würdest nie träumen, mein Licht
Doch nun bist du fort, und ich sehe dich nicht
Mit leeren Augen starrst du zum Himmel hinauf
Nimmt irgendweres Stimme noch ihren Lauf?
Erreicht sie dich nicht mehr, dort in der Fern'?
Verloschen ist nun dein Lebensstern
Die Sünde, die deine Seele zerriss
War der falsche Ausweg dein letztes Gewiss?
Ich zieh' mich selbst zur Rechenschaft, so hässlich und leer
Das Täuschen der Welt fällt mir nun gar nicht mehr schwer
Du wolltest nicht träumen, du wolltest nur Ruh'
Doch nun bist du fort, und die Augen sind zu
Selbst wenn ich nun auf deinen Leichnam seh'
Fließen keine Tränen mehr, vergehen all das Weh
Du sagtest, du hasst die Menschen, so sehr
Doch ich vergess' dich nie – niemals mehr
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Menschenhass by Tera Kira
Streaming / Download
- ⚫︎
Menschenhass
Tera Kira
- 2
Mimosa-Nacht
Tera Kira
- 3
Mogelpackung
Tera Kira
- 4
Null und Eins
Tera Kira
- 5
Nullpunkt der Seele
Tera Kira
Artist Profile
Tera Kira
Tera Kiraの他のリリース



