

Wo find' ich die Antwort auf dies flüchtige Sein?
Ich zieh' durch Landschaften, so alt und so allein
Vom ersten Atemzug bis hin zum letzten Licht
Was wartet dort am Ende, das die Stille bricht?
Das Antlitz im Spiegel wandelt sich Stück für Stück
Sind Falten Narben vom gelebten Glück?
Ich male sie täglich neu, damit sie nicht vergehen
Wie kann ich heute wahrhaftig vor mir stehen?
Unterm Sternenzelt, da grüble ich so schwer
Was ist dies Leben wert, in diesem weiten Meer?
Ist es ein Glied in einer Kette, die nie bricht
Will ich ein Echo sein, ein winzig kleines Licht
Ich schick' die flüchtige Frage hinauf in das Blau
Für wen? Wozu? Ich weiß es nicht genau
Ich spinne die Fäden der Erinnerung so fein
Bis sie in deinen Händen sicher sein
Wo ist die Antwort auf dies flüchtige Sein?
Die Zeiger der Uhr dreh'n sich im ewigen Reigen
Jeder sucht, jeder irrt, im hellen Sonnenschein
Erst im letzten Moment wird sich die Wahrheit zeigen
Der Sand der Sanduhr rinnt, ein Ende, ein Beginn
Wir fließen im Fluss der Geschichte einfach dahin
Sogar der kleinste Tropfen schlägt Wellen im See
Im Kommen und Gehen, in Freude und Weh
Die Vergangenheit umarmt, die Zukunft in der Hand
Treiben wir durch die Zeit, wie durch ein fremdes Land
Selbst das Blinken eines namenlosen Sterns im All
Bis er verschwindet, im unendlichen Fall
Ich finde keine Antwort, doch ich gehe den Pfad
Wie eine Blume in der Wüste, die um Wasser bat
Ich singe mein Lied, bis die Blüte verblüht
Und die letzte Glut in der Dunkelheit erglüht
Wo ist die Antwort auf dies flüchtige Sein?
Durch die gleichen Landschaften zieh' ich allein
Vom ersten Atemzug bis hin zum fernen Ende
Was wartet dort auf mich, wenn ich mich wende?
Wo ist die Antwort auf dies flüchtige Sein?
Die Zeiger der Uhr dreh'n sich ohne Rast
Jeder sucht, jeder irrt, im hellen Sonnenschein
Bis du am Ende die Wahrheit erfasst
Die Antwort auf dies Leben liegt tief in uns drin
Im Licht und im Schatten liegt der wahre Sinn
Das Heute ist die Brücke, die zum Morgen führt
Selbst das fallende Blatt hat uns sanft berührt
Lass deine Fragen schweben, hinaus in den Wind
Dort, wo das Licht und die Schatten eins sind
Wenn die Ketten zerbrechen, die uns hier binden
Werden wir nur atmen... und uns endlich finden
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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