Vielleicht Morgen Front Cover

Lyric

Vielleicht Morgen

Tera Kira

Er zieht die Luft hinein

Ein stiller Funke öffnet seine Brust

Die Welt kippt

Etwas beginnt

Er landet in einem Land der schmelzenden Himmel

Wo Farben über ihre Namen hinaus bluten

Der Geschmack von Frucht und brennendem Wein

Ist scharf, elektrisch, wie ein leiser Höhepunkt

Er wandert unter Fremden

Doch ihre Gesichter entfalten sich wie Bücher

Jeder Blick, jedes Leid

Ist dort geschrieben, bereit gelesen zu werden

Ich bin die Zunge, die deine Gedanken leckt

Der Spiegel in deinen Adern

Durch mich siehst du ihren verborgenen Puls

Ich schreibe die Stille in Flammen

Er ruht am endlosen Strand

Der Sand flüstert im ekstatischen Takt

Das Meer wiegt sich wie ein atmender Körper

Jede Welle ein Schauer durch seine Haut

Lust öffnet sich in Fieber

Sanfte Hände des Horizonts

Hüllen ihn in einen samtigen Rausch

Der nach Ewigkeit schmeckt

Folge mir in den Wald des Lärms

Wo Insekten in gebrochenen Zungen singen

Jeder Schatten blüht lebendig

Jedes Flüstern krallt die Luft

Ich biege die Ränder deiner Sicht

Strecke die Sekunden in Stürme

Der Dschungel faltet sich

Die Echos krachen

Die Welt explodiert in Brillanz—

Und verschwindet dann

Die Zeit splittert sanft

Seine Brust gibt das Gewicht frei

Die Visionen lösen sich auf

Vergehen in stille Luft

Er starrt ins Chaos

Furchtlos, Auge in Auge

Dann, mit einem müden Lächeln

Flüstert er:

„Vielleicht morgen.“

  • Lyricist

    Tera Kira

  • Composer

    Tera Kira

  • Producer

    Tera Kira

  • Vocals

    Tera Kira

Vielleicht Morgen Front Cover

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