

Er zieht die Luft hinein
Ein stiller Funke öffnet seine Brust
Die Welt kippt
Etwas beginnt
Er landet in einem Land der schmelzenden Himmel
Wo Farben über ihre Namen hinaus bluten
Der Geschmack von Frucht und brennendem Wein
Ist scharf, elektrisch, wie ein leiser Höhepunkt
Er wandert unter Fremden
Doch ihre Gesichter entfalten sich wie Bücher
Jeder Blick, jedes Leid
Ist dort geschrieben, bereit gelesen zu werden
Ich bin die Zunge, die deine Gedanken leckt
Der Spiegel in deinen Adern
Durch mich siehst du ihren verborgenen Puls
Ich schreibe die Stille in Flammen
Er ruht am endlosen Strand
Der Sand flüstert im ekstatischen Takt
Das Meer wiegt sich wie ein atmender Körper
Jede Welle ein Schauer durch seine Haut
Lust öffnet sich in Fieber
Sanfte Hände des Horizonts
Hüllen ihn in einen samtigen Rausch
Der nach Ewigkeit schmeckt
Folge mir in den Wald des Lärms
Wo Insekten in gebrochenen Zungen singen
Jeder Schatten blüht lebendig
Jedes Flüstern krallt die Luft
Ich biege die Ränder deiner Sicht
Strecke die Sekunden in Stürme
Der Dschungel faltet sich
Die Echos krachen
Die Welt explodiert in Brillanz—
Und verschwindet dann
Die Zeit splittert sanft
Seine Brust gibt das Gewicht frei
Die Visionen lösen sich auf
Vergehen in stille Luft
Er starrt ins Chaos
Furchtlos, Auge in Auge
Dann, mit einem müden Lächeln
Flüstert er:
„Vielleicht morgen.“
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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