

Im tiefen Vakuum, ein zitternder Funke erwacht
Trägt stille Einsamkeit, wird federleicht gemacht
Ein namenloser Zug beginnt leise zu beben
Und die Welt träumt von etwas, das man Anfang nennt
Kein Gewicht, kein Schatten, keine klare Spur
Ich jage dem Licht nach, verliere jede Uhr
Zwischen Nähten der Zeit treib’ ich weit hinaus
Such’ den Sinn von Ich bin im endlosen Raum
Dreihunderttausend Kilometer pro Sekundenschlag
Meine Einsamkeit fliegt durch das Sternenmeer so klar
Frei aus der Schwerkraft, aus dem ewigen Bann
Ich fließe durch Verse, die Konstanten ersann’n
Entropie blüht auf wie ein stilles Licht
Der Kollaps singt mir ein Schlaflied, sanft und schlicht
Wenn eine Konstante sich leise verschiebt
Hält ein neues Universum kurz den Atem, der lebt
Wenn das Vakuum vergisst, wie man singt
Leg’ ich meine Feder um Sterne geschwind
Vergangenheit, Zukunft – ein einziger Schein
Und ich lerne: Jedes Ende
Will ein neuer Morgen sein
Tausend Galaxien, ein Strom aus Licht
Laniakea flüstert, ihr Puls bricht nicht
Meine Feder tanzt in ihrem Herz
Lauscht dem Rhythmus der Schöpfung – süß und schmerzlos und ernst
Ich bin nicht länger nur eine Feder allein
Ich bin jeder Anfang und jedes Sein
Das namenlose Vakuum lächelt mir zu:
„Willkommen dort
Wo Schöpfung enden muss, um neu zu sein.“
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

Listen to Laniakea by Tera Kira
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Hinter dem Lächeln
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Kollabierende Harmonie
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Laniakea
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Narben in Flügel
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