Narben in Flügel Front Cover

Lyric

Laniakea

Tera Kira

Im tiefen Vakuum, ein zitternder Funke erwacht

Trägt stille Einsamkeit, wird federleicht gemacht

Ein namenloser Zug beginnt leise zu beben

Und die Welt träumt von etwas, das man Anfang nennt

Kein Gewicht, kein Schatten, keine klare Spur

Ich jage dem Licht nach, verliere jede Uhr

Zwischen Nähten der Zeit treib’ ich weit hinaus

Such’ den Sinn von Ich bin im endlosen Raum

Dreihunderttausend Kilometer pro Sekundenschlag

Meine Einsamkeit fliegt durch das Sternenmeer so klar

Frei aus der Schwerkraft, aus dem ewigen Bann

Ich fließe durch Verse, die Konstanten ersann’n

Entropie blüht auf wie ein stilles Licht

Der Kollaps singt mir ein Schlaflied, sanft und schlicht

Wenn eine Konstante sich leise verschiebt

Hält ein neues Universum kurz den Atem, der lebt

Wenn das Vakuum vergisst, wie man singt

Leg’ ich meine Feder um Sterne geschwind

Vergangenheit, Zukunft – ein einziger Schein

Und ich lerne: Jedes Ende

Will ein neuer Morgen sein

Tausend Galaxien, ein Strom aus Licht

Laniakea flüstert, ihr Puls bricht nicht

Meine Feder tanzt in ihrem Herz

Lauscht dem Rhythmus der Schöpfung – süß und schmerzlos und ernst

Ich bin nicht länger nur eine Feder allein

Ich bin jeder Anfang und jedes Sein

Das namenlose Vakuum lächelt mir zu:

„Willkommen dort

Wo Schöpfung enden muss, um neu zu sein.“

  • Lyricist

    Tera Kira

  • Composer

    Tera Kira

  • Producer

    Tera Kira

  • Vocals

    Tera Kira

Narben in Flügel Front Cover

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  • 1

    Hinter dem Lächeln

    Tera Kira

  • 2

    Kollabierende Harmonie

    Tera Kira

  • ⚫︎

    Laniakea

    Tera Kira

  • 4

    Mein Buch der Träume

    Tera Kira

  • 5

    Narben in Flügel

    Tera Kira

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