

Gefühle treiben im Meer aus Text
Sinken tief, wenn kein Wort mehr passt
Auf dem Display ohne Gesicht—
Lächelst du? Weinst du? Ich weiß es nicht
Ich will reden, doch Angst hält mich fest
Hab’ zu oft die Nachricht neu gesetzt
Tipp sie wieder, lösch sie dann—
Zögernd fang ich von vorne an
Nur ein „Mir geht’s gut“
Sagt bei Weitem nicht genug
Meine Stimme bleibt so leise
Verblasst auf halbem Wege
Ich will dir so nah sein
Doch Worte machen klein
Würden wir uns morgen sehen
Könnt’ ich sicher ehrlich lächeln—
Doch heut’ bleib ich hinterm Bildschirm
Scrolle wieder durch die Zeit
Such nach Sinn in dem, was du schreibst
Selbst die Güte wirkt verschwommen
Deine Wahrheit kaum vernommen
Wär’ ich ehrlich, wär’ es nicht so schwer
Hätt’ vielleicht dein Herz nicht verletzt vorher
Ein kleines „Tut mir leid“—
Verschluckt und ungeschickt verschwei’t
Nur ein „Du bist mir wichtig“
Wäre fast schon ehrlich
Doch getippte Worte fallen
Kurz vorm Herzen in sich
Trotzdem bleib ich hier
Weil du mir fehlst so sehr
Könnt’ ich sprechen ohne Screen
Würde alles klarer klingen—
Wär’ viel wärmer als am Bildschirm
Wenn wir uns einmal treffen
Augen reden ohne Schrecken
Alles Ungesagte
Teile ich dann ohne Frage
Ein leises „Dankeschön“—
Auch verspätet bleibt bestehen
Unzertrennbar war das Band
Lange bevor ich’s verstand
Worte reichen nie
Doch eins sag ich dir jetzt:
Könnt’ ich dich nur einmal sehen
Würd’ ich ohne Angst bekennen—
Aus dem Herzen, ohne Screen
Ein Lächeln hinterm Glas
Das ich vor mir immer sah
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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