

Ein Schatten von nur einer Sekunde
Lag still in meiner Hand
Er schnitt die Luft — und löste sich auf
Wie Licht im nächtlichen Land
An deinen Fingerspitzen
Glüht Vergangenheit und Morgen
Auf der Wasserhaut des Flusses
Wiegt mein Herz sich langsam fort
Keine Namen für die Strömung —
Und mein Umriss wird erneut verzerrt
Mit jedem Schlag der Uhr
Könnt’ ich die Strömung wenden —
Welchen Augenblick würd’ ich wählen?
Das Ruder schwer in meiner Hand —
Das war die Wahrheit, die ich fühlte
Zeit — kein Freund von mir
Doch auch kein Feind
Sie spiegelt nur, wer ich bin
Flackert still und fein
Und ich rud’re durch mich selbst
Über diesen endlosen Strom
Stille streift so sanft an meinem Gesicht
Trägt Träume, die jemand verlor
Eine Stimme fiel zurück ins Wasser
Atmet weiter irgendwo
Zweifel kommt genau zur Stunde
Brennt so hell im Jetzt empor
Unter einem zitternden Mond
Wählen wir das Leben — immerfort
Zeit — kein Freund von mir
Doch sie lebt in mir
Jeder Kampf lässt Spuren zurück —
Ist Schmerz der Beweis, dass ich existier’
Dann trag’ ich diesen Schmerz
Durch die Nacht, die keiner sieht
Unterhalb der Wasserhaut
Rief ein Kind mich leise an —
Flüsterte sanft: „Es ist nicht zu spät.“
Zeit ist nie gerecht
Doch klar genug für einen neuen Schritt
In der Tiefe find’ ich meinen Weg —
Ohne Namen treib’ ich fort
Und beweg’ mich weiter durch den Regen
Nur Wasser — und ein Atem bleibt
- Lyricist
Tera Kira
- Composer
Tera Kira
- Producer
Tera Kira
- Vocals
Tera Kira

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