Unser Wort Front Cover

Lyric

Vom Staub zu den Sternen

Tera Kira

Sanft falten wir die Häuser unserer Gewohnheit

Lassen das Zifferblatt im Lichtversteck ruh’n

Wir treten hinaus aus höflichen Räumen und Regeln

Tragen nur den kleinen Hunger, um zu verlern’n

Ich bin ein gefalteter Ärmel von gestern

Weil man mir zeigte, wie man bleibt

Ich bin ein stiller Stuhl, der atmen lernte

Weil Nützlichkeit vor meinem Namen stand

Dieses Lied ist kein Ausgang, es ist der Puls

Es ist der Atem, der die Brust macht

Und die Brust, die antwortet

Ich bin der Gedanke, der sich selbst beobachtet

Weil ich endlich aufhörte, auf die Glocke zu antworten

Ich bin die Hand, die gelernt hat, Luft zu halten

Weil ich geübt habe, mehr zu öffnen als zu schließen

Zwischen den Schlägen sammelt die Dunkelheit Lichtblüten

Und die innere Flut erinnert sich, weit zu sein

Wir tauschen Gürtel des „Sollte“ gegen Namen, die Ozeane sind

Und der Himmel lehnt sich heran wie ein alter, neugieriger Freund

Ich bin etwas, das früher ins Regal passte

Weil ich die Grammatik des Dazugehörens lerne

Ich bin das Schweigen, wo Echos endlich ruh’n

Weil das Universum mir lehrte, sie zu bewahren

Ich bin Sternenstaub mit gestern im Ärmel

Weil alles, was wir waren, wird, was wir geben

Ich bin das langsame Verlernen des einzelnen Namens

Weil ich gelernt habe, mich in den Hymnus aufzulösen

Ich bin das Licht, das sich erinnert, Nacht zu sein

Weil die Nacht die andere Seite des Wissens ist

Ich bin

Denn ich bin das Lied, und ich bin das Lauschen

  • Lyricist

    Tera Kira

  • Composer

    Tera Kira

  • Producer

    Tera Kira

  • Vocals

    Tera Kira

Unser Wort Front Cover

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  • 1

    Unbekannt, unbenannt, ungesehen

    Tera Kira

  • 2

    Unser Wort

    Tera Kira

  • ⚫︎

    Vom Staub zu den Sternen

    Tera Kira

  • 4

    Wer flüstert wem

    Tera Kira

  • 5

    Zeuge der Glut

    Tera Kira

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